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Mit Sándor Veress und seinen Vier transsylvanischen Tänzen begegnen wir einer Klangsprache, die Volksmusik nicht bloss zitiert, sondern künstlerisch neu imaginiert. Herkunft, Erinnerung und Bewegung verbinden sich hier zu einer ebenso herben wie lebendigen musikalischen Landschaft.
Darauf folgt die Suite aus 24 Préludes, op. 34 von Dmitri Schostakowitsch in einer Fassung für Streichorchester und Saxophon. Im Zentrum dieses Werkes steht die Solistin Asya Fateyeva, eine der profiliertesten klassischen Saxophonistinnen ihrer Generation. Mit ihrem unverwechselbaren Klang, ihrer stilistischen Offenheit und ihrer grossen musikalischen Präsenz verleiht sie ihrem Instrument im klassischen Konzertkontext eine ganz eigene Stimme.
Nach der Pause erklingt mit der Serenade C-Dur, op. 48 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski eines der beliebtesten Werke für Streichorchester. Diese Musik eröffnet einen Raum von Gesang, Wärme und innerer Weite. Tschaikowski verbindet klassische Eleganz mit russischer Klangfarbe und schafft damit ein Werk, das wie eine idealisierte Erinnerung an Gemeinschaft, Schönheit und Gesang wirkt.